Am 20.März ist Weltglüxtag!

Am 20.März ist Weltglüxtag!

Von Glück kann man nie genug haben!

Der Weltglückstag ist ein willkommener Anlass, um sich mit diesem schönen Thema etwas intensiver zu beschäftigen. Glück ist zwar nicht neu, der passende Tag aber schon: Die UN-Hauptversammlung beschloss 2012 jährlich am 20. März den Weltglückstag zu feiern und im Jahr darauf wurde er erstmals begangen. Die Vereinten Nationen verknüpfen mit dem Weltglückstag ihre weltweiten politischen Ziele, die auf eine Verbesserung der Lebensbedingungen aller Menschen abzielen. Glück und Wohlbefinden sind für die UN demnach kein abstraktes, sondern ein konkretes Ziel ihrer politisch-gesellschaftlichen Bemühungen. 

Über den Sinn und Unsinn einiger Welttage lässt sich sicherlich streiten. Doch das Streben nach Glück ist universell und zutiefst menschlich.

Willst du immer weiter schweifen?
Sieh, das Gute liegt so nah.
Lerne nur das Glück ergreifen,
Denn das Glück ist immer da.

Johann Wolfgang von Goethe

Doch was macht uns glücklich? Hier einige ungewöhnliche Beispiele.

Eine Schwester

Glücklich ist, wer eine Schwester hat! Das belegt eine sozialpsychologische Studie der Universität Ulster und De Montfort. Dazu wurden 571 Menschen im Alter von 17 bis 25 Jahren auf ihr Wohlbefinden untersucht. Die Ergebnisse waren eindeutig: Menschen, die weibliche Geschwister haben, sind optimistischer, ausgeglichener und können Krisen besser meistern. Schwestern fördern oftmals eine offene Kommunikation und sorgen somit für eine glücklichere Gesamtstimmung. Einzelkinder landeten im Mittelfeld, während Menschen, die nur mit Brüdern aufwuchsen, bei der Studie am pessimistischsten abschnitten.

 

 

 

Mittagsschläfchen

Dass ausreichend Schlaf uns langfristig gesund halten kann, unser Konzentrationsvermögen und unseren Herz- Kreislauf fördert, ist bereits bekannt. Aber wer hätte gedacht, dass uns ein kleines Nickerchen am Tag nachhaltig glücklich machen kann? Forscher der Universität Hertfordshire untersuchten 1.000 Personen auf ihre Schlafgewohnheiten und konnten belegen, dass Nachmittagsschläfer signifikant glücklicher sind. Gleichzeitig warnen die Wissenschaftler davor, länger als 30 Minuten in der Mittagspause zu schlafen. Das könne wiederum unseren Schlafrhythmus durcheinander bringen.

 

Putzhilfen, Lieferdienste und Co.

Dass Geld allein nicht glücklich macht, wissen wir. Wie aber können wir unser hart erarbeitetes Geld investieren, damit es uns nachhaltig positiv stimmt? Forscher widmeten sich derselben Frage und untersuchten dazu 6.000 Menschen in den USA, Kanada, Dänemark sowie den Niederlanden auf ihre Ausgaben. Das Ergebnis überrascht, Menschen, die mehr Geld für Haushaltshilfen, Lieferdienste oder Taxifahrten ausgeben, sind glücklicher. Grund dahinter sei die große Zeitersparnis, die Menschen Freude bringe. Um diese These zu belegen, stellten die Forscher ihren Testpersonen in einer Woche rund 35 Euro zur freien Verfügung. Die darauffolgende Woche sollten sie das Geld ausschließlich für Dienstleistungen, wie beispielsweise eine Putzhilfe ausgeben. Die Ergebnisse zeigten auch hier, dass Zeitsparen die Menschen bedeutend glücklicher macht. Also sollten auch Sie sich öfter mal etwas gönnen – Zeit nämlich.

Geld für Andere ausgeben

Abgeben lohnt sich. Eine Studie der University of British Columbia und der Harvard Business School hat gezeigt, dass Menschen, die ihr Geld für Andere ausgeben, deutlich glücklicher sind. Dabei spiele es keine Rolle, ob man sein Geld für hilfsbedürftige Menschen, Tiere oder Organisationen ausgebe oder in Geschenke für Freunde und Familienangehörige investiere. Die Quintessenz bleibt immer die dieselbe, wer gerne gibt, wird letzten Endes mit einem glücklicheren Leben belohnt.

Von |2018-03-20T20:32:42+00:00März 20th, 2018|Allgemein|0 Kommentare

Über den Autor:

Hypnosecoach für systemische, aufdeckende und verhaltenstherapeutische Hypnose. Zusammen mit meiner Partnerin arbeiten wir in unserem Zentrum für Hypnose und Coaching in Groß-Gerau.

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